Magnetrahmen: Eine Idee revolutioniert den Bilderrahmen.

 

Bei klassischen Rahmen muss der Rahmen zum Verschließen umgedreht werden. Dies führt oft zum Verrutschen des mühsam positionierten Bildes. Große Formate können kaum gedreht werden und kleine Hände verzweifeln oft an widerspenstigen Verschlussklammern.

 

Der zwanzigjährige Heinrich Halbe suchte in den siebziger Jahren eine Lösung für eine möglichst einfache und schnelle Einrahmung. Dabei kam er auf die geniale Idee, den Profilrahmen mittels Magnetkraft mit dem Grundelement zu verbinden. Im Jahr 1975 wurde die Idee eines Magnetrahmens von Heinrich Halbe in die Tat umgesetzt und zum Patent angemeldet.

 

Für das Magnetrahmenprinzip gibt es drei elementare Bestandteile: das Grundelement, ein Glas und den Profil- oder Leistenrahmen. Das Grundelement ist ein Blechwinkelverbund mit einer verklebten formstabilen Hartschaumplatte, auf die das Bild gelegt wird. Die Hartschaumplatte ist pH-neutral und PAT-getestet. Sie besitzt eine hohe Planität und ist mit einem weißen säurefreien Karton auf der Vorder- und Rückseite ausgestattet. Ebenso schützt die Hartschaumplatte aufgrund einer Sperrschicht aus Aluminium vor Feuchtigkeit.

 

Das Material für den Überrahmen ist wahlweise Aluminium oder Massivholz. Spezielle innenliegende Haftmagnetstreifen unterstützen eine schlüssige Haftung am Grundelement. Der Magnetrahmen ermöglicht eine permanente und unbegrenzte Nutzung, da Magnetstreifen sich nicht abnutzen können. Die Abbildung zeigt die einzelnen Bestandteile eines Magnetbilderrahmens und, wie Bilder durch die Magnettechnik eingerahmt werden.  

Die Funktionsweise wird in diesem Video gezeigt:

http://www.halbe-rahmen.de/magnetrahmenprinzip.html

Das Unternehmen HALBE als Erfinder ist heute Vorreiter auf dem Markt für Magnetbilderrahmen und wurde schon mehrfach mit Designpreisen ausgezeichnet –  zuletzt mit  "Special Mention" beim German Design Award für den Conservo-Magnetrahmen.