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Rahmen im Einsatz

„Facetten eines Hamburger Lebens“

Die Hamburger Vielfalt

Die Ausstellung „Foto Germin – Facetten eines Hamburger Lebens“ ist seit dem 19. Juli 2018 in der Zentralbibliothek Hamburg zu bestaunen. Gezeigt werden Schwarz-Weiß Bilder des Hamburger Fotografen Germin, der mehr als 40 Jahre lang die Stadt ausführlich porträtierte, da Hamburg sehr lange zu seinem Lebensmittelpunkt zählte. Die Ausstellung besteht dabei aus einer Vielzahl von Arbeiten aus Reportagen und Serien. Thematischer Schwerpunkt ist dabei die Arbeitswelt, die Stadtentwicklung und der Wiederaufbau Hamburgs. So wird die Ausstellung zu einem vielseitigen Erlebnis. Man sieht nicht nur die Zerstörung der Stadt, sondern auch den Wiederaufbau, Bilder des Hafens und auch die Bewohner der Stadt selbst fotografierte Germin.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. August für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei. 
Zur Finissage am 30. August spielt außerdem das Duo "Schietbüddel" ein kostenloses Konzert mit Hamburger Liedern.

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Über den Künstler

Germin, bürgerlich Gerd Mingram, wurde 1910 in Hamburg geboren. Mit der Fotografie begann Germin im Alter von 20 Jahren in Skandinavien. Seit 1933 arbeitete er als Fotograf in Hamburg und war auch in kleinerem Rahmen im Ausland tätig.

Im Dritten Reich wurde ihm die Ausübung dieses Berufs jedoch untersagt, da er mit der kommunistischen Jugend sympathisierte. Germin arbeitete dennoch weiter. Im Krieg war er als Soldat an der Ostfront aktiv, seine Kamera versteckte er dabei in seinem Brotbeutel, um die Schrecken des Krieges heimlich zu dokumentieren. Nach dem Krieg fotografierte er für Hamburger Tageszeitungen und Magazine und arbeitete als Theaterfotograf. Außerdem arbeitete er als Foto-Journalist für Hauszeitungen der Gas- und Wasserwerke. 1975 hing er seine Karriere als Fotograf an den Nagel. In den darauffolgenden Jahren verfasste er mehrere Bücher, darunter "Improvisierter Neubeginn" von 1989 oder auch "Foto Germin - Werk und Leben eines Bildjournalisten" von 1993. 2001 starb Germin in Hemmoor. Nach seinem Tod ging das meiste Fotomaterial an das Museum der Arbeit in Hamburg über.

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Rahmen im Einsatz

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Germins zahlreichen Fotografien, hauptsächlich in Originalvergrößerungen. Schon zu Lebzeiten arbeitete Germin mit HALBE Rahmen zusammen. Für seine Werke wählte er den Classic Magnetrahmen in Alu 8 in Silber matt und so werden auch die Werke dieser Ausstellung in Bilderrahmen von HALBE präsentiert.