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Rahmen im Einsatz

„Where love is illegal“

Das f³ - freiraum für fotografie in Berlin zeigt vom 22. Juni bis zum 2. September 2018 die Ausstellung „Where love is illegal“ vom neuseeländischen Fotografen Robin Hammond. Passend zu den Pride Events thematisiert Hammond mit seinen Fotografien die Akzeptanz/Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender und intersexuellen Menschen, kurz LGBTI. 

 

Über LGBTI

Die Akzeptanz der LGBTI hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht. So ist es homosexuellen Paaren in einigen Ländern nun möglich, eine eingetragene Partnerschaft zu führen oder zu heiraten. Auch neutrale Geschlechtseintragungen sind möglich geworden. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat beispielsweise im November 2017 beschlossen, dass neben männlich und weiblich auch ein drittes Geschlecht in das Geburtenregister eingetragen werden kann. Trotz aller Akzeptanz und Fortschritt gibt es heutzutage jedoch immer noch 72 Staaten auf der Welt, die die LGBTI strafrechtlich verfolgen. Geldstrafen, aber auch Gefängnis, Folter und sogar die Todesstrafe, sind in diesen Ländern keine Seltenheit. Allgemein lässt sich feststellen, dass nicht nur in diesen Ländern die Tendenz zu Gewalt und Vorurteilen gegenüber der LGBTI wieder ansteigt.

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Die Ausstellung 

Der international ausgezeichnete Fotograf Robin Hammond reiste mehrere Jahre lang in die Länder, in denen Diskriminierung und Verfolgung der LGBTI vorherrschen und fotografierte dort Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle. Die Porträts zeigen Menschen, die oft in Angst für ihre eigene Identität kämpfen müssen. Alle Fotografien zeigen die persönliche Geschichte der Abgebildeten und sind in enger Zusammenarbeit zwischen Fotograf und Fotografierten entstanden. So zeigt die Ausstellung „Where love is illegal“ Menschen, die durch die Fotos ihre Identität und Würde zurückerlangen. Doch nicht nur die Porträts an sich berühren, auch die Aufnahmetechnik mit der Hammond arbeitete sticht heraus. Die Aufnahmen mit einem Polaroid-Film verleihen den Fotos eine besondere Ästhetik und so demonstrieren die Porträts die herausragende Fähigkeit des Fotografen, thematische und künstlerische Meisterwerke zu erschaffen. Besucher können die Ausstellung noch bis zum 2. September bewundern und haben die Möglichkeit, zusätzlich zwei Begleitveranstaltungen zu besuchen. Am 17 Juli um 19 Uhr wird der Film "Displaced: Black and Queer“ gezeigt. Am 28. August findet um 19 Uhr ein Podiumsgespräch zum Thema „LGBTI weltweit“ statt.

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Über den Fotografen

Robin Hammond ist 1975 in Neuseeland geboren und ist Mitglied der Amsterdamer Agentur NOOR. Seine Karriere widmet er der fotografischen Dokumentation über die Entwicklung der Menschenrechte. Für seine Projekte wurde er schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem W. Eugene Smith Fund for Humanistic Photography, mit dem World Press Foto Award und mehrfach mit dem Amnesty International Award for Human Rights Journalism. Seine Werke reichen thematisch vom Klimawandel, über Vergewaltigung, bis hin zur Diskriminierung von LGBTI. Hammonds Projekte erlangen regelmäßig Aufmerksamkeit in internationalen Medien, darunter beispielsweise National Geographic, BBC, The Sunday und viele weitere.

 

Rahmen im Einsatz

Alle Porträts werden in HALBE Rahmen präsentiert. Die Rahmen unterstützen die Aussagekraft und Ästhetik der Fotos und heben sie hervor, ohne selbst in den Vordergrund zu treten. So verschmelzen Porträts und Rahmen zu einer eindrucksvollen Einheit. 
Hier sehen Sie noch einige Fotos von der Montage der Rahmen: 

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Bilder: Heike Overberg

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