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Kleine Bilder - große Wirkung

Mit der richtigen Rahmung kleine Kunstwerke mit Aha-Effekt in Szene setzen

Kirchen, der 24. April 2019 – Kleinformatige Aquarelle, seltene Briefmarken, farbenfrohe Postkarten, wertvolle Kunstdrucke oder alte Schwarzweiß-Fotografien – viele kleine Kunstschätze schlummern in unseren Schubladen und verdienen perfekt in Szene gesetzt zu werden. HALBE-Rahmen (www.halbe-rahmen.de) kennt die Kniffe, wie man auf unterschiedlichste Weise kleine Bilder rahmt, damit sie ihre volle Strahlkraft entfalten können und den Blick des Betrachters auf sich ziehen. Rahmung mit einem überproportionalen Passepartout, frei schwebend im Distanzrahmen oder als Collage im Panoramarahmen – bei der Rahmung kleiner Objekte ist Ideenreichtum und ästhetisches Gespür gefragt.

 

Kleine Kunstschätze haben wir überall

Anfang des 20. Jahrhunderts waren Fotos eine Rarität. Nur zu besonderen Anlässen oder Feierlichkeiten ging man zum Fotografen oder bestellte ihn ins Haus. Die Schwarzweiß-Aufnahmen aus den 20er- und 30er-Jahren liegen meist nur in den Formaten 4,5 x 6 cm oder 6,5 x 9 cm vor. Der erste industriell gefertigte Fotoapparat, die berühmte Kodak Nr. 1, zeichnete runde Bilder mit einem Durchmesser von 6,5 cm auf. In unseren Schubläden und Kartons lagern viele solcher fotografischen Schätze. Aber auch besonders schön gestaltete Postkarten, Urkunden, Kunstdrucke, Aquarelle oder Kohleskizzen beeindrucken uns immer wieder. Gern würde man mit ihnen eine besondere Ecke im Haus gestalten, die Persönlichkeit und Gemütlichkeit zugleich widerspiegelt. Nur wie kann man die „kleinen“ Kunstwerke stilvoll in Szene setzen?

 

Rahmung mit Passepartout: Der Klassiker

Der absolute Star ist die Rahmung kleinformatiger Bilder mit einem überproportionalenPassepartout. Die Verwendung eines Passepartouts lenkt nicht nur den Blick des Betrachters auf das Kunstwerk, sondern erzeugt eine Tiefenwirkung und verleiht dem ganzen Arrangement einen edlen Anstrich. Entscheidend dabei ist, wo das Objekt später seinen Platz findet. Wenn es zukünftig auf einem Sideboard oder auf einem Beistelltisch platziert wird, ist eine Rahmung mit Passepartout bis zum Format 18 x 24 cm empfehlenswert. Soll das Kunstwerk jedoch an einer Wand aufgehängt werden, kann das Passepartout nicht groß genug sein. Die Verwendung von Mehrfachpassepartouts ist nicht zu unterschätzen, um dem kleinformatigen Bild mehr Ausdruckskraft zu verleihen – dabei werden mehrere Passepartout-Kartons verwendet, die übereinander liegen und den Blick des Betrachters auf das kleine Bild lenkt.

Liegen von den Bildern, Skizzen oder Drucken sogar mehrere Objekte vor, die sich inhaltlich und farblich ergänzen, kann man darüber nachdenken, sie alle identisch zu rahmen und später in Form einer Reihen- bzw. Rasterhängung an der Wand zu platzieren. „Auch eine gemeinschaftliche Rahmung in einem großen quadratischen oder rechteckigen Rahmen mit entsprechendem Passepartout-Zuschnitt setzt kleine Bilder perfekt in Szene“, betont David Halbe, Geschäftsführer der Halbe Rahmen GmbH. „Die vielen kleinen Kunstobjekte bilden so ein großes Bild, das fantasievoll und harmonisch zugleich gerahmt ist.“ Generell ist darauf zu achten, dass die wertvollen Originale, ob Grafik, Lithographie oder Fotografie, niemals aufgezogen werden, da dies ihren Wert mindert und sie ggf. beschädigt werden könnten. Die Bilder sollten an allen Seiten von dem Passepartout ca. 5 mm abgedeckt werden und über eine feste Planlage verfügen, die die HALBE-Magnetrahmen jederzeit gewährleisten.

 

Frei schwebende Rahmung: Der absolute Hingucker

Insbesondere bei Kunstwerken auf strukturiertem oder welligem Papier ist eine frei schwebende Rahmung der absolute Hingucker, d. h. das Bild ist kleiner als der Rahmen und schwebt mit einem zusätzlichen Abstand zur Rückwand in einem Distanzrahmen. Durch eine rückseitige Fixierung des Bildes wird die Illusion des Schwebens erzeugt. Diese Präsentationsart gewährleistet, dass das gewellte Papier von kleinen Aquarellen oder der besonders gestaltete Rand einer Briefmarke perfekt zur Geltung kommen. Der besondere Tiefeneffekt verstärkt die Wirkung des Kunstobjektes.

 

Kleine Erinnerungsstücke in Szene setzen

Auch eine kleine Figur, ein altes Schmuckstück, ein besonderes Werkzeug, eine seltene Feder oder einzigartige Papierarbeit können durch eine raffinierte Rahmung in einem Distanz- bzw. Objektrahmen in Szene gesetzt werden. Das Objekt wird in einem Rahmen vor einem passenden Hintergrund platziert und zum Beispiel mittels einer Architektenklammer oder einer durchsichtigen Schnur im Rahmen befestigt. Es ist darauf zu achten, dass genügend Freiraum zwischen der Glasschreibe und dem Objekt besteht, d.h. je größer das Objekt ist, desto größer sollte auch die Distanz des Rahmens ausfallen.

 

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