Hotline: +49 (0) 2741-95800

ab 6,90€ Versandkosten

Kauf auf Rechnung möglich

Qualität seit 1946

Pressemitteilungen

Innovative Rahmen für Edvard Munch

HALBE stattet zusammen mit Werner Murrer das Munch-Museum in Oslo aus

Kirchen, 27. Okt. 2021 – Vor wenigen Tagen hat Norwegen seinem berühmten Maler Edvard Munch ein architektonisches Denkmal gesetzt – HALBE-Rahmen mit dabei. Das neue Munch-Museum thront majestätisch am Oslofjord und präsentiert auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern über 400 Werke des Expressionisten. Der Umzug der 42.000 Objekte umfassenden Sammlung wurde verbunden mit der Neurahmung der wertvollen Kunstwerke. Neben gestalterischen Gesichtspunkten spielten der Schutz und die Sicherheit der Bilder eine entscheidende Rolle. Zusammen mit dem Münchener Spezialisten für zeitgenössische Rahmen Werner Murrer bekam HALBE den Zuschlag für die Entwicklung eines nicht sichtbaren Innenrahmens, der höchsten konservatorischen Standards entspricht. Ob für das bekannte Gemälde „Der Schrei“ oder „Pubertät“- jeder Rahmen wurde individuell für die Kunstwerke angefertigt.

 

 

Neues Munch-Museum: Verneigung vor dem Künstler

Am 22. Oktober wurde das neue Munch-Museum (www.munchmuseet.no) am Hafen - direkt neben der berühmten Osloer Oper - eingeweiht. Das neue Gebäude ist fünfmal so groß wie das alte Museum und präsentiert in elf großen Sälen über 400 herausragende Gemälde, Zeichnungen und Grafiken des norwegischen Künstlers Edvard Munch (1863 – 1944). Das Museum bewahrt den gesamten Nachlass, der nicht nur aus 26.700 Werken, sondern auch aus Einrichtungsgegenständen, Zetteln mit Gedichten und Kleidungsstücken Munchs besteht, auf. In seiner Eröffnungsrede betonte König Harald: „In der ganzen Welt haben die Menschen eine Beziehung zu Munchs Kunst. In seinen Bildern erkennen wir uns selbst, unsere eigenen Licht- und Schattenseiten.“

 

Meisterwerke neu gerahmt

Nirgends sonst auf der Welt gibt es eine solche Fülle an Werken eines Künstlers, die vom allerersten Bild noch als Schüler bis zum letzten seine künstlerische Vita lückenlos abbildet. Edvard Munch hat stets für sich die besten Bilder behalten. Anders als zu der Zeit üblich, bevorzugte Edvard Munch keine opulenten Goldrahmen für seine Werke, sondern verwendete gern schlichte schmale Rundstableisten in weiß oder braun gebeizt. Damit seine Bilder von den Kräften der Natur den letzten Feinschliff erhielten, lagerte er sogar seine Werke und Rahmen draußen unter freiem Himmel.

Mit Beginn des Baus des neuen Museums im Jahr 2015 entschied sich das Munch-Museum die bedeutenden Gemälde neu zu rahmen, um sie sicher und geschützt der Welt zu präsentieren – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Museum schon zweimal bei laufendem Betrieb überfallen und wiedergefundene Werke beschädigt wurden.

 

HALBE-Rahmen und Werner Murrer – Rahmenteam mit Weltniveau

Durch die intensive Auseinandersetzung mit den originalen Rahmen von Munch, bekamen die befreundeten Unternehmen Werner Murrer (www.murrer-rahmen.de) und HALBE (www.halbe-rahmen.de) im Rahmen einer internationalen Ausschreibung den Zuschlag für die Entwicklung und Anfertigung der neuen Munch-Rahmen. Beide Familienunternehmen sind Profis ihres Faches: Die Münchener Rahmenwerkstatt Werner Murrer genießt Weltruhm für zeitgenössische Rahmen. Und der Familienbetrieb HALBE mischt in der Weltspitze für moderne hochwertige Magnetrahmen mit, die eine konservatorische Rahmung der Exponate von der Vorderseite ermöglicht. In enger Zusammenarbeit mit dem Museumsteam wurde eine intelligente Rahmenlösung geschaffen.

 

HALBE fertigt das Herzstück der Munch-Rahmen

Die Kernaufgabe von HALBE bestand darin, einen stabilen Innenrahmen zu konzipieren, der das Bild dauerhaft hält und schützt – vor Berührung, schädlichen UV-Strahlen, Staub und Diebstahl. Zudem muss er höchsten konservatorischen Anforderungen entsprechen und eine einfache Handhabung ermöglichen. Keine einfache Aufgabe für die Rheinland-Pfälzischen Profis, aber lösbar.

Neben dem hohen Anforderungsprofil war darauf zu achten, dass die Werke nicht mit dem bruchsicheren Acryglas Optium Museum Arcylic der amerikanischen Firma True Vue oder den zeitgenössischen Holz-Außenrahmen von Werner Murrer in Berührung kommen. Es durfte auch kein Holz oder holzartiges Material im Innenrahmen eingesetzt werden, da über die Jahrzehnte ggf. aus dem Holz Harz oder Gerbstoffe austreten könnten, die den wertvollen Bildern dauerhaft schaden.

 

Neuartige Rahmenlösung für die Museumswelt

„Da wir Metall-Experten in Verbindung mit Magnet-Lösungen sind, haben wir von Anfang an eine andere Konstruktion des Innenrahmens verfolgt“, sagt David Halbe, Geschäftsführer der HALBE-Rahmen GmbH. „Eigens für das Munch-Museum wurde ein völlig neuartiger unsichtbarer Innenrahmen entwickelt, dem unser Magnetrahmen „Pate“ stand.“ Alle verwendeten Materialien wurden einem speziellen Langzeittest (ODDY-Test) unterzogen, so dass eine sowohl physisch als auch chemisch sichere Rahmung der kostbaren Munch-Werke gewährleistet wird. Neben der schnellen und sicheren Rahmung ist es für Restauratoren äußerst praktisch, dass der Rahmen auch rückseitig durch eine herausnehmbare Rückwand zugänglich ist. Diese ist transparent und ermöglicht eine grobe optische Kontrolle des Gemälde-Zustandes.

„Egal, ob ein kleines oder großes Kunstwerk von Edvard Munch für die Ausstellung im neuen Museum gerahmt wurde – jeder Rahmen wurde individuell für jedes Bild angefertigt. Leider waren die Originale dafür nicht in unserem Betrieb. Kein Museum lässt einen Rahmenbauer an seine Heiligtümer. Wir haben nur mit den exakten Maßen des Museumsteams gearbeitet und waren einige Male vor Ort“, betont David Halbe. „In der Entwicklungsphase haben wir uns unglaublich in die Tiefe der Materialeigenschaften eingearbeitet. Diese Erkenntnisse sind teilweise bereits in die Serienproduktion unserer Magnetrahmen eingeflossen bzw. befinden sich gerade in der Umsetzung.“

 

Munch Museum

2015 wurde mit dem Neubau des neuen Munch-Museums begonnen. Heute thront es majestätisch am Oslofjord und präsentiert auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern über 400 Werke des Expressionisten.

 

Edvard Munch Schrei

Ob für das bekannte Gemälde „Der Schrei“ oder „Pubertät“- mit Beginn des Museumsbaus entschied sich das Munch-Museum alle Gemälde neu zu rahmen, um sie sicher und geschützt der Welt zu präsentieren.

 

Munch Museum Ausstellung

Das Munch-Museum präsentiert über 400 Werke. Kein Original war zur Anpassung des neuartigen Innenrahmens bei HALBE. Die Profis haben mit den exakten Maßen des Museumteams gearbeitet.

 

David und Heinrich Halbe in Oslo vor Munch Museum

Während der gesamten Entwicklungsphase des innovativen Innenrahmens waren Heinrich und David Halbe (v. l.) mehrmals in Oslo, um sich eng mit dem Museumsteam abzustimmen.

 

Innenrahmen von HALBE für Munch Museum

Eigens für das Munch-Museum hat HALBE einen völlig neuartigen unsichtbaren Innenrahmen entwickelt, der die Bilder sichert und schützt, damit sie in Technik und Optik „korrekt“ präsentiert werden können.

 

HALBE Innenrahmen Rückseite

Der Innenrahmen von HALBE verfügt rückseitig über eine herausnehmbare Rückwand. Diese ist transparent und ermöglicht den Restauratoren jederzeit eine grobe optische Kontrolle des Gemälde-Zustandes.

 

Entwicklung des Innenrahmens für Munch

„In der Entwicklungsphase des Innenrahmens haben wir uns unglaublich in die Tiefe der Materialeigenschaften eingearbeitet. Diese Erkenntnisse sind teilweise bereits in die Serienproduktion unserer Magnetrahmen eingeflossen“, betont David Halbe (Mitte).

 

Diese und weiteres hochauflösendes Bildmaterial haben wir Ihnen in der folgenden Dropbox zusammengesellt – Bildrechte: @HALBE-Rahmen bzw. @MURRER:

https://www.dropbox.com/sh/xtf9x8clyw2aygg/AAAyIaqyRqKVeAcmWwb-qRj_a?dl=0

Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten.

RAHMEN-KONFIGURATOR