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Wissenswertes / Tipps

Außenmaß, Bildmaß, Lichtmaß & Co. – Begriffekunde für Bilderrahmen

Das A und O beim Kauf eines Bilderrahmens ist, dass ein bestimmtes Bild in den Rahmen passt. Nicht immer lassen sich Bilder größentechnisch an den Rahmen anpassen, insbesondere wenn es sich um ältere und seltene Bilder oder Fotos handelt. Deswegen ist es für den Käufer wichtig, sich mit den entsprechenden Fachbegriffen auszukennen. Bei Bilderrahmen gibt es folgende unterschiedliche Maßtypen, zwischen denen Sie unterscheiden müssen: 

  • Außenmaß
  • Bildmaß
  • Glasmaß
  • Lichtmaß
  • Falzmaß
  • Distanz

Grundlegend beim Verhältnis dieser Maßtypen ist, dass das Außenmaß immer größer ist als das Falzmaß. Das Falzmaß hat bei Bilderrahmen mit herkömmlicher Konstruktion entweder dieselbe Größe wie, oder ist größer als das Bildmaß. Das Bildmaß entspricht dem Glasmaß und ist wiederum größer als das Lichtmaß. Das Lichtmaß wird meist als Sichtmaß bezeichnet, weil es den sichtbaren Bereich zwischen den Profilen benennt – sozusagen das offene Fenster des Rahmens.

 

Den Unterschied zwischen Bildmaß und Außenmaß beachten

Das Bildmaß ist meistens der erste Anhaltspunkt bei der Suche nach einer passenden Größe für einen Bilderrahmen. Das erscheint nur logisch, denn das Bild soll schließlich möglichst in seiner vollen Größe zu sehen sein. Hier sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen: Verwechseln Sie das Bildmaß nicht mit dem Außenmaß des Rahmens. Diese beiden Maßtypen stimmen nur überein, wenn es sich um eine rahmenlose Bildhalterung handelt und nicht um einen klassischen Bilderrahmen. Bei der Angabe der Maße wird oft das Bildmaß genannt. Je nachdem, wie der Rahmen letztendlich gestaltet ist, kann die Gesamtkonstruktion jedoch wesentlich größer ausfallen als es das Bildmaß angibt. 

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Lichtmaß: Das sehen Sie vom Bild bei einem Bilderrahmen

Bei einer flächigen Einrahmung lässt es sich leider nicht vermeiden, dass der Rahmen zumindest einen kleinen Teil des Bildes überdeckt. Der Rahmen besitzt in den meisten Fällen einen kleinen Vorsprung, der das Bild fixiert und einen ästhetisch ansprechenden Übergang zwischen Bild und Rahmen herstellt. Sie müssen also vor dem Kauf eines Rahmens abwägen, ob am Rand des entsprechenden Bildes etwas Essentielles zu sehen ist. Der Bildausschnitt, der trotz des Vorsprungs weiterhin zu sehen ist, wird auch Lichtmaß genannt. Der Begriff „Lichtmaß“ bezeichnet den Bereich, auf den das Licht ungebrochen scheinen kann und der für den Betrachter von außen zu sehen ist. Das Glasmaß bzw. Lichtmaß ist also meist der relevante Maßtyp, den Sie beachten sollten.

Der Vorteil eines solchen Vorsprungs ist, dass Sie keine Ecken und Kanten des entsprechenden Bildes sehen müssen. Hilfreich beim Verdecken unschöner Anblicke dieser Art sind aber auch Passepartouts. Das aus Karton gefertigte Passepartout füllt den leeren Platz zwischen dem Bild und den Rahmengrenzen aus und sorgt dafür, dass die Rückwand des Rahmens nicht zu sehen ist, wenn der Rahmen größer als das Bild ist.

 

Falzmaß: Die Begrenzungen des Bilderrahmens

Das Falzmaß gibt den Platz zwischen den beiden Rahmeninnenseiten an. Meist werden bei der Berechnung des Falzmaßes zum Bildmaß automatisch ein bis zwei Millimeter hinzuaddiert, damit Sie Ihr Foto oder Ihr Kunstwerk nicht in einen zu kleinen Rahmen zwängen müssen. Bei einem HALBE Magnetrahmen spielt das Falzmaß bedingt durch die Konstruktion des Magnetrahmens eine untergeordnete Rolle für den Kunde – vergleichbar damit ist das Innenmaß des Grundelements.

 

Distanz: Zentrale Maßangabe für Objekt- bzw. Distance-Rahmen

Die Distanz hingegen gibt eine völlig andere Dimension des Bilderrahmens an. Wenn Sie z. B. nicht nur dünne Fotos und Bilder, sondern auch Medaillen oder andere Erinnerungsgegenstände bzw. Auszeichnungen einrahmen möchten, ist die Distanz zwischen Hintergrund und Glasscheibe entscheidend. Dieser Wert informiert Sie, welchen Umfang bzw. Tiefe ein Gegenstand besitzen darf, um in den Rahmen zu passen.

Bei sogenannten Distance- oder Objektrahmen sollten Sie auf einen ausreichenden Abstand zwischen Glas und Hintergrund achten, damit das gewünschte Objekt ausreichend Platz im Rahmen findet. Bei einem Distance-Rahmen ist die Einlegetiefe sehr gering. Stattdessen ist die Distanz zwischen Hintergrundkarton und Glas deutlich größer als bei klassischen Bilderrahmen: fünf, zehn oder zwanzig Millimeter stehen bei den Distance-Rahmen von HALBE zur Auswahl.

Viel Erfolg beim Ausmessen und Auswählen des optimalen Bilderrahmens!

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